Puppenspiel vor vollem Haus

Viele begeisterte Kinder folgten dem Geschehen auf der Puppenbühne.


Kolpingsfamilie empfing die Freiburger Puppenbühne

Denzlingen (hg). Groß wie noch nie zuvor war der Besucherandrang beim Puppenspiel im Gemeindesaal von St. Jakobus, zu dem die Denzlinger Kolpingsfamilie am Sonntag, 29. Oktober, bereits zum achten Mal die Freiburger Puppenbühne eingeladen hatte. Auch diesmal mussten die Familien mit ihren Kindern kein Eintrittsgeld bezahlen, denn das Honorar bezahlte die Kolpingsfamilie. Lediglich eine freiwillige Spende erbat Kolping-Sprecher Wolfgang Humpfer bei seinem Grußwort, um mit diesem Geld weitere Veranstaltungen bei freiem Eintritt finanzieren zu können.

Sehr herzlich begrüßte der Kolping-Sprecher die erfreulich zahlreich erschienenen kleinen und großen Gäste. Man zählte diesmal die bisher größte Besucherzahl von 260 Personen, darunter rund 60 Prozent Kinder. Sehr herzlich hieß Humpfer die beliebte Puppenspielerin, Karin Minuth, willkommen, die mit ihren wunderschönen  - selbstgefertigten (!) Puppen das beliebte Stück „Der kleine König Eselsohr“ aufführte.

Da neben den besonders eingeladenen Kindern ab drei Jahren auch etliche deutlich jüngere Geschwister erschienen, bat sie eingangs um Verständnis, dass man sich gegebenenfalls dezent entfernen sollte, wenn ein Kind noch zu klein wäre, um dem Geschehen auf der Puppenbühne zu folgen, so dass andere Kinder möglicherweise dadurch gestört würden. Alles verlief danach jedoch absolut reibungslos und das Stück wurde auch diesmal ein Riesenerfolg, zumal die kleinen Zuschauer oft in der Geschehen auf der Bühne einbezogen wurden. Selbstverständlich gehörte dazu die obligatorische Eingangsfrage, ob denn auch alle Kinder da seien. Natürlich waren sie da, und wie! Ein lautes vielstimmiges Ja erscholl nämlich durch den Gemeindesaal.

Danach durften die Kinder aber auch tatkräftig mitforschen, als es darum ging, den Kasper und dessen Hund Bello bei der Suche nach dem verschwundenen König zu unterstützen. Dass man diesen bei so viel Hilfsbereitschaft durch die Kinder schließlich auch tatsächlich fand, wenngleich mit seltsamen Eselsohren, mag nicht verwundern.  

Dr. Johannes Minuth sowie seine Frau Karin bilden das bewährte Ensemble der Freiburger Puppenbühne. Seit Herbst dieses Jahres ist auch Sohn David, ein ausgebildeter Architekt und Werklehrer, als freischaffender Puppenspieler in die Fußstapfen seiner Eltern getreten. Man darf sich also auch in Zukunft auf weitere gut besuchte Puppenspiele im Gemeindesaal von St. Jakobus freuen, wenn die Denzlinger Kolpingsfamilie dazu einlädt.

 

Karin Minuth mit ihrem verzauberten König „Eselsohr“.
Wolfgang Humpfer bei der Begrüßung der Besucher und der Puppenspielerin.

Kasper erfreute sich wieder großer Unterstützung durch alle Kinder.