Dank für großes Sozial-Engagement

Kolpingsfamilie lud zur traditionellen Gedenkfeier in St. Jakobus 

Denzlingen (hg). Die Kolpingsfamilie beging am 5. Dezember 2015 ihren Kolping-Gedenktag, in dem traditionell ihres Gründervaters, Adolf Kolping, gedacht wird. Ein Gemeinschaftsgottesdienst und eine besinnlich gestaltete Feier mit Gemeindesaal – verbunden mit einem Abendessen – gehören dazu. Nach einem sehr stimmungsvollen Gottesdienst, in dem Präses Hermann Vogt bei seiner Ansprache den Evangelium-Text (Lukas 3,1-6: “Bereitet dem Herrn den Weg“) mit dem sozialen Engagement der Kolpingsfamilie in Verbindung brachte, traf man sich zur Feier im Gemeindesaal St. Jakobus. Die Kolpingsfamilie sei für die  Pfarrgemeinde eine wichtige Gruppierung, nicht zuletzt durch ihre Kooperation und Mitarbeit im Arbeitskreis Caritas und Soziales.

Kolping-Vorstandssprecher Wolfgang Humpfer begrüßte neben rund 60 Denzlinger Kolping-Mitgliedern auch den Regionalvorsitzenden des Kolping-Diözesanverbandes, Lothar Panterodt, und besonders Sonja Reichert und Manuela Sass vom Arbeitskreis Caritas und Soziales, in dem auch die Denzlinger Kolpingsfamilie mitarbeitet. Sein besonderer Dank galt nicht zuletzt Gabi Panterodt, die für den festlichen Schmuck des Gemeindesaales verantwortlich zeichnete. Obwohl er im letzten Jahr bereits offiziell verabschiedet wurde, übernahm Paul Hermann mit seinem Team nochmals die Verantwortung und Regie für das vorzügliche Badische Essen, was ihm die Anwesenden mit großem Beifall dankten.

Nach dem gemeinsamen Essen informierte der Vorstandssprecher über die bevorstehende Christbaumaktion, die Planungen für gemeinsame Veranstaltungen mit dem Schwarzwaldverein und der kfd sowie über den im Oktober 2016 geplanten Besuch bei den Kolpingfreunden in Obersulm. Er dankte der Gruppe „Osterfeuer-Freundeskreis“, die wenige Tage zuvor der Kolpingsfamilie eine Spende von 500 Euro überreichte. Das Geld werde eingesetzt für ein neues soziales Projekt für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen, die sich einen Urlaub im Sommer nicht leisten können. Auf diese Weise will man ihnen in den Sommerferien den Besuch des Denzlinger Schwimmbades und gegebenenfalls eines Schwimmkurses ermöglichen. Mit diesem neuen Projekt, für das ein finanzieller Grundstock von zunächst 1.200 Euro vorgesehen ist,  will die Kolpingsfamilie den Anfragen und dem Unterstützungsbedarf der letzten Jahre Rechnung tragen.   

Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft wurden Waldemar Viesel und Wolfgang Kropat geehrt, der als erster evangelischer Christ - damals übrigens noch noch mit einer „Probezeit“ von einem  Jahr - am Kolpingsgedenktag 1975 aufgenommen wurde. Wolfgang Humpfer dankte in diesem Zusammenhang Waldemar Viesel für sein langjähriges Engagement im Vorstand und erinnerte an die virtuose Klavierbegleitung von Wolfgang Kropat bei der Fasnet der Kolpingsfamilie und der Frauengemeinschaft in den siebziger, achtziger und neunziger Jahren. 

Tradition ist seit mehreren Jahren auch schon die Meditation von Wolfgang Humpfer, die er in diesem Jahr mit besinnlicher Musikbegleitung zum Thema „Achtsamkeit“ vortrug. Nachdenkliche Worte, eine kleine Atemübung und ein von Haris Alexiou gesungenes griechisches Gebet legten für Minuten einen leichten Schleier von tiefer Stille in den Raum. In seinem Schlusswort dankte Präses Hermann Vogt schließlich nochmals für die Arbeit der Kolpingsfamilie und stellte werbend ein neues Projekt der Pfarrgemeinde „Neue Wege des Glaubens“  vor, ehe der Abend mit dem Kolpinglied beschlossen wurde.

Präses Hermann Vogt (links) mit den Jubilaren Waldemar Viesel und Wolfgang Kropat; rechts Wolfgang Humpfer. Foto: Lothar Panterodt