Kasperle erfreute die Kinder

Denzlingen (hg). Viele kleine, aber auch zahlreiche große Freunde des Puppentheaters fanden am Sonntag, 27. Oktober 2013, ihren Spaß beim Stück „Kasper und der Drachenprinz“, das von der Freiburger Puppenbühne auf Einladung der Kolpingsfamilie Denzlingen im Gemeindesaal des katholischen Pfarrzentrums aufgeführt wurde. Da man seitens der Kolpingsfamilie als Veranstalter keinen Eintritt erhob,  fand man bei nicht wenigen Besuchern großes Entgegenkommen durch freiwillige Spenden, die dem Mittagstisch für Obdachlose von Diakon Harald Stefanovici zufließen. 

Mit Spannung verfolgten die Kinder die Abenteuer von Kasper und seinem treuen Bello, die natürlich wieder ein erfolgreiches Team bildeten, wobei die Kinder wie zu erwarten kräftig mithalfen, um das begehrte „Wasser des Lebens“ zu finden, das man als Gegenmittel  gegen einen hundertjährigen Zauberschlaf dringend benötigte.

Das klassische Kaspertheater bekommt bei der Freiburger Puppenbühne ein neues Gesicht. Trotz märchenhafter Zauberwelt sind die Themen des „Drachenprinzen“ brandaktuell: Es geht um Liebe und Mitgefühl, Gier und Hinterlist, um das Überwinden von Angst und um Wagemut. Was ist für den Prinzen wichtiger: den Verlockungen der Fürstin der Nacht nachzugeben, die ihm große Macht verspricht, oder seinem Herzen zu folgen und für den Frieden und für seine Liebe einzustehen. Das Bild zeigt die selbst kreierte Kasperlefigur von Dr. Johannes Minuth mit dem bei Kindern besonders beliebten Bello.