Kolpingsfamilie trauert um Helmut Herr

Meister mit Fachkompetenz und ausgeprägtem Humor

Helmut Herr verstarb im Alter von 80 Jahren.Im Alter von 80 Jahren verstarb der Denzlinger Malermeister Helmut Herr am 31. Juli 2018. Am Dienstag, 7. August, wurde er unter großer Anteilnahmen der Bevölkerung auf dem Denzlinger Friedhof beigesetzt. Bei der Trauerfeier in der Kirche St. Josef war auch eine Abordnung der Kolpingsfamilie mit ihrem Banner anwesend, um dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen, nachdem er noch im Dezember vergangenen Jahres für seine 40-jährige Zugehörigkeit zur Denzlinger Kolpingsfamilie geehrt worden war.

Helmut Herr wurde im März 1938 in Gutach geboren. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Lehre als Maler und war danach zunächst als Geselle tätig. Im Jahr 1961 heiratete er seine Frau Maria, mit der er 1962 nach Denzlingen zog. Hier kamen die beiden Söhne, Martin und Tobias, zur Welt, zu deren Familien inzwischen drei Enkelkinder gehören. 1968 legte Helmut Herr die Meisterprüfung in seinem Handwerk ab und machte sich zwei Jahre später mit seinem eigenen Malerbetrieb selbstständig.

Aus gesundheitlichen Gründen übergab er diesen allerdings 1999 seinem Sohn Martin, der die Firma als Meister seither ebenfalls mit großem Erfolg führt und im 50. Jubiläumsjahr der Denzlinger Kolpingsfamilie, 2008, das von Theodor Zeller gemalte Bild von Gründervater Adolph Kolping restaurierte. Sowohl der jetzt verstorbene Vater wie Sohn Martin sind nicht nur in der Kolpingsfamilie besonders bekannt durch ihren ausgeprägten Sinn für Humor. Helmut Herr begeisterte einst jedes Jahr alle Besucher von Fastnachtsveranstaltungen, besonders bei der sehr beliebten internen Kolpingfasnet im „Ochsen“ (heute „Belvedere“), mit seinem ausgeprägten Humor, seine allseits beliebte Eigenschaft, die er offenbar auch weiter vererbte.

Der Verstorbene genoss in Denzlingen bei vielen Menschen hohes Ansehen wegen seiner großen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Nicht nur die Mitglieder der Kolpingsfamilie werden ihm ein gutes Andenken bewahren.

Große Trauer um Adolf Schulz

Adolf Schulz verstarb im Alter von 80 Jahren.
Adolf Schulz verstarb im Alter von 80 Jahren.

 
„Künftig in unseren Erinnerungen und Herzen da“ - Kolpingsfamilie verliert einen treuen Mitarbeiter

Für seine Frau Annemarie und alle Angehörigen und Freunde völlig überraschend verstarb Adolf Schulz am Donnerstag, 22. Mai 2018, im Alter von 80 Jahren. Trauer, Tränen und allseits große Betroffenheit löste die Todesnachricht bei allen Menschen aus, die den Verstorben näher kannten, und das waren in Denzlingen sehr viele, nicht nur in der Kolpingsfamilie, in der er sich über 40 Jahre lang vorbildlich engagierte und die dem Verstorbenen bei der Trauerfeier am 29. Mai in der evangelischen Georgskirche das letzte Geleit gaben.

Adolf Schulz stammte aus Denzlingen und war über 50 Jahre verheiratet mit seiner Frau Annemarie, Vater von zwei Töchtern und Großvater von vier Enkeln. Im Sinne seines immer sehr verehrten geistigen Vaters und Gründers der Kolpingsfamilie, Adolf Kolping, lebte er buchstäblich nach dessen Leitspruch „Die Tat ziert den Mann“. Er war nämlich kein Mann vieler Worte  und keiner, den man lange bitten musste, wenn man seine Hilfe benötigte. Vielmehr war er stets da, vor allem freilich für seine geliebte Familie, aber nicht viel weniger für alle Menschen, die in ihm immer einen Mitmenschen erleben durften, wie man sie heute in der öffentlichen Darstellung nur selten erlebt. Es war nämlich vor allem seine oftmals erfahrene Hilfsbereitschaft oder „Sozialkompetenz“, die alle Menschen schätzten und die ihn letztlich so liebenswert machte. Immer hat er einen Weg gefunden mitzuhelfen und Verantwortung zu übernehmen. Wer ihm bei unterschiedlichsten Anlässen begegnete und mit ihm arbeitete, spürte stets auch seine Freundlichkeit und Herzlichkeit.

„In Liebe und Dankbarkeit“ nehmen daher seine Frau und seine Töchter Sabine und Kerstin mit ihren Familienangehörigen und alle Mitglieder der Denzlinger Kolpingsfamilie Abschied von Adolf Schulz, mit dem sie im Oktober vergangenen Jahres im Rahmen einer gemeinsamen Geburtstagsjubilarsfeier im kleinen Gemeindesaal von St. Jakobus seinen 80. Geburtstag feierten. 

Seit einigen Jahren war er auch Mitglied einer achtköpfigen Laufgruppe, „G 8“ genannt, die sich zu einem engen Freundeskreis entwickelte, der noch im Mai eine gemeinsam eine Städtetour nach Leipzig unternahm. Dass Adolf nun nicht mehr dabei sein wird, können sich seine Freunde überhaupt nicht vorstellen.

Der Verstorbene war in seinem Berufsleben ein hochgeschätzter Fachmann als Schreiner, der auch als Kunstschreiner ungezählte besonders wertvolle Möbelstücke bearbeitete. In der Kolpingsfamilie war er immer ansprechbar, wenn Mitarbeit bei vielen Veranstaltungen gefragt war. Beim Aufbau des Altares an Fronleichnam, beim Aufstellen des Christbaumes oder als Mitarbeiter beim Thekendienst anlässlich des Pfarrfestes und bei ungezählten anderen Anlässen, wo der Einsatz der Kolpingsfamilie in der Gemeinde gefragt war.

Als evangelischer Christ praktizierte er mit seiner katholischen Frau und der ganzen Familie eine vorbildliche Ökumene, und dies schon seit Jahrzehnten in einem Geist, wie man ihn heute als besonders wertvoll erfährt.

Kolping-Vorstand dankt Trixi Geiger

Für ihre vielfältigen Dienste in der Pfarrgemeinde St. Jakobus, insbesondere im Rahmen von Veranstaltungen der Kolpingsfamilie, erfuhr Trixi Geiger besonderen Dank. Im Rahmen des Kolping-Gedenkfeier am Samstagabend, 9, Dezember 2017, baten Kolping-Sprecher Wolfgang Humpfer und Gabi Panterodt vom Vorstandsteam Trixi Geiger auf die Bühne, um ihr mit einem kleinen Präsent zu danken. Unter dem Beifall aller Anwesenden unterstrich Humpfer die stete Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der scheidenden Mitarbeiterin, die in der Pfarrgemeinde nicht nur als Mesnerin vielfältige Dienste verrichtete. Nie habe man von ihr ein Nein gehört, wenn man sie um eine Unterstützung bat. Nach sieben Jahren, in denen ihr vielseitiges Engagement in der Pfarrgemeinde sehr geschätzt wurde, trat Trixi Geiger nun eine neue Stelle beim Landratsamt in Emmendingen an. Auf Wunsch von Pfarrer Nelson Ribeiro wird sie jedoch auch noch künftig als Mesnerin mitarbeiten und sich zum Beispiel um die Pflege der Altarwäsche kümmern. Unser Bild zeigt die Geehrte mit Blumengebinde mit dem Kolpings-Vorstandsteam.

Ökumenische Kolpingsfeier

Kolpingsfamilie unterstützt Ökumenischen Jugendchor

Die anwesenden Geehrten bei der Kolping-Gedenkfeier (von rechts): Geistliche Leiterin Veronika Scherzinger, Klaus Hassler, Helmut Herr, Robert Daum, Helmut Gall und Kolping-Sprecher Wolfgang Humpfer.
Die anwesenden Geehrten bei der Kolping-Gedenkfeier (von rechts): Geistliche Leiterin Veronika Scherzinger, Klaus Hassler, Helmut Herr, Robert Daum, Helmut Gall und Kolping-Sprecher Wolfgang Humpfer.


Im Rahmen der alljährlich im Advent stattfindenden „Kolping-Gedenkfeier“ in Erinnerung an den Gründer der Kolpingsfamilien, Adolph Kolping (1813-1865), feierte die Denzlinger Kolpingsfamilie am Samstag, 9. Dezember 2017, in der Kirche St. Jakobus einen Abendgottesdienst mit Pfarrer Nelson Ribeiro. Als Geistliche Leiterin der Kolpingsfamilie hielt dabei Veronika Scherzinger eine sehr beachtete Predigt.

Zur musikalischen Gestaltung der Feier hatte man den Ökumenischen Jugendchor eingeladen, der unter der Leitung von Felizitas Karmann einige Lieder sang. Am Schluss des Gottesdienstes überreichte der Sprecher der Kolpingsfamilie, Wolfgang Humpfer, dem Chor-Leitungsteam einen Scheck in Höhe von 1000 Euro – als Beitrag für die erwarteten Kosten anlässlich der Teilnahme des Jugendchores an einem europäischen Chortreffen in Barcelona im nächsten Jahr.

Bei der anschließenden Gedenkfeier in Verbindung mit einem gemeinsamen Essen im Gemeindesaal wurden aus der Hand der Geistlichen Leiterin und des Sprechers insgesamt zehn Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt: Für 40 Jahre waren dies Helmut Herr, Helmut Gall und Werner Schühle. Für 50 Jahre: Bernhard Schill, Klaus Burger, Heinz Steiger und Robert Daum. Klaus Hassler, der bereits vor der Gründung der Denzlinger Kolpingsfamilie im Jahr 1958 in Freiburg in die dortige Kolpingsfamilie eingetreten war, konnte für 60 Jahre geehrt werden; ebenso Rupert Köpfer und Gerhard Römer sogar für 65 Jahre.

Kolpingsfamilie dankte ihren Jubilaren

Maria und Wolfgang Humpfer waren zum letzten Mal bei einem Jubilare-Essen dabei. Sie werden im September 2018 Denzlingen verlassen und in die Nähe ihrer Tochter Weinsberg (Kreis Heilbronn) ziehen.

 
Zum traditionellen Essen der Jubilare lud die Denzlinger Kolpingsfamilie am Dienstag, 17. Oktober 2017, in den kleinen Gemeindesaal St. Jakobus ein. Ein bewährtes Team um Gabi Panterodt hatte alles Nötige vorbereitet, um einen sehr gemütlichen Rahmen für einen gelungenen Abend zu ermöglichen. Seit Jahren lädt die Kolpingsfamilie jeweils im Herbst jene Jubilare ein, die im Laufe des Jahres ihren 70. oder durch fünf teilbaren weiteren Geburtstag feiern können. Für das leibliche Wohl sorgte in der Küche diesmal Otto Andris, ein versierter Koch, der allseits großes Lob für seine Kochkunst erntete. Namens der Jubilare sprachen Wolfgang Humpfer und Helmut Gall Dank an jene Mitglieder der Kolpingsfamilie, die sich zu diesem Anlass wie Angehörige einer privaten Familie zeigten. Die Pflege der Familiengemeinschaft gehört neben dem Engagement im Beruf, in Gesellschaft und Kirche zu jenen Feldern, die für die Kolpingsfamilie wesentlich prägend sind. Unser Bild zeigt die Geburtstagsjubilare mit ihren Partnern.

Die Geburtstagsjubilare des Jahres 2017.Jubila Kolpingsfamilie