Freude für 14 Familien mit 33 Kindern

Familienprojekt der Kolpingsfamilie findet besten Anklang – Mit kirchlicher Hilfe

Denzlingen (hg). Im Rahmen ihres Familienprojektes „Ferienfreude im MACH BLAU“ unterstützt die Denzlinger Kolpingsfamilie aktuell insgesamt 14 Familien mit 33 Kindern. Der finanzielle Einsatz hierfür beträgt insgesamt 1.100 Euro. Bei möglichen Nachmeldungen werde man nach Kräften weitere Unterstützung leisten, betonte Kolpings-Sprecher Wolfgang Humpfer.

Auch in Denzlingen gibt es zunehmend Familien mit geringem Einkommen, die sich in den Schulferien ihrer Kinder keinen Urlaub leisten können und die vielfach auch kein Geld  haben, ihren Kindern zumindest hin und wieder einen Schwimmbadbesuch im „MACH’ BLAU“ zu ermöglichen. Dazu gehören insbesondere alleinerziehende Familien und  Flüchtlingsfamilien.

In den letzten Jahren wurde die Kolpingsfamilie Denzlingen zunehmend von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen sozialer Institutionen und Initiativen angefragt, ob es möglich wäre, Kindern solcher Familien den Eintritt für einen Schwimmbadbesuch, unter anderem auch zum Besuch von einem Schwimmkurs der Gemeinde Denzlingen, zu bezahlen. Im Rahmen ihrer  Möglichkeiten hat die Kolpingsfamilie zuletzt bis zu 400 Euro zur Verfügung gestellt. Der tatsächliche Bedarf für eine solche Unterstützung ist jedoch weitaus höher.

Da ein Schwimmbadbesuch für Kinder eine sehr wichtige und oft auch die einzige Abwechslung in den Ferien ist, wo sie Freunde treffen und neue soziale Kontakte knüpfen können, initiierte die Kolpingsfamilie bereits im vergangenen Jahr ihr neues Familienprojekt „Ferienfreude im MACH’ BLAU“.  Der große Erfolg dieses Projektes im Jahr 2016 veranlasste den Vorstand der Kolpingsfamilie, dieses Projekt mit Beginn der Sommerferien 2017 erneut zu starten.  Dafür bemühte man sich im Vorfeld um Förderer in Form von privaten Spenden und Unterstützungsgeldern, um für das Projekt möglichst einen jährlichen Grundstock in Höhe von 1.000 aufzubringen. Mit besonderer Freude konnte man dabei registrieren, dass neben einer Privatperson auch das Erzbischöfliche Ordinariat jeweils 300 Euro aus einem Fond für „Flüchtlingsarbeit“ beisteuerten.

Mit dem Geld werden Bad-Eintrittskarten für Kinder und für Erwachsene als Begleitpersonen gekauft, die den Familien ohne große Verwaltungsschritte gezielt durch haupt- und ehrenamtliche Betreuungspersonen zur Verfügung gestellt werden.