Trauer um Herbert Schreck

Ein engagierter Mitbürger mit 85 Jahren verstorben

Herbert Schreck verstarb im Alter von 85 Jahren. Foto: Helmut Gall
Herbert Schreck verstarb im Alter von 85 Jahren.
Foto: Helmut Gall

 

Denzlingen. Am Montagabend, 13. März 2017, verstarb Herbert Schreck im Alter von 85 Jahren in der Herzklinik von Bad Krozingen. Der Verstorbene hat sich in vorbildlicher Weise vor allem in der Denzlinger Kolpingsfamilie, aber auch in der „Dienstagsgruppe“ des Heimat- und Geschichtsvereins engagiert.

Am kommenden Dienstag, 21. März, wird um 13.30 Uhr in der Kirche St. Josef der Trauergottesdienst mit anschließender Beisetzung begangen. In den letzten Monaten seines Lebens war es um seine Gesundheit nicht zum Besten bestellt, so dass er selbst immer wieder sein bevorstehendes Lebensende andeutete, wie seine Angehörigen berichten, wenngleich er immer ein sehr lebensbejahender Mann war.

Im Oktober 1931 wurde Herbert Schreck in Gissigheim im Main-Tauber-Kreis im Norden von Baden-Württemberg geboren. Aus beruflichen Gründen war er in den fünfziger Jahren in den Süden gezogen, wo er zunächst zehn Jahre in Freiburg wohnhaft war, ehe er mit seiner Frau Hilde nach Denzlingen zog. Mit ihr hatte er 1955 die Ehe geschossen, so dass das Paar 2015 das Diamantene Ehejubiläum feiern konnte. Zwei Kinder, fünf Enkel und bereits vier Urenkel durften das besondere Fest mitfeiern. 

Als gelernter Elektriker und Montagemeister für Aufzüge war er für eine große Spezialfirma im ganzen südbadischen Raum unterwegs und für mehrere Mitarbeiter verantwortlich. Stets zeigte sich Herbert Schreck sehr hilfsbereit und vor allem auch bereit, Verantwortung in der Gemeinde und im Vorstand der Kolpingsfamilie in Denzlingen und auf überörtlicher Ebene zu übernehmen. Bei den Pfarrfesten von St. Jakobus waren seine Fachkenntnis als Elektriker über viele Jahre gefragt. Auch in der „Dienstagsgruppe“ des Heimat- und Geschichtsvereins wurde der Verstorbene geschätzt, weil man auf sein Wort und vor allem auf seine zupackende Hand bauen konnte. Ungezählt bleiben seine Stunden, die er mit seiner Familie zur Fertigung von vielerlei Verkaufsartikel verbrachte,  die beim Adventsbasar zugunsten von Hilfsprojekten verwendet wurden. Viele Menschen in Denzlingen werden Herbert Schreck ein gutes Andenken bewahren.